Nepal - Never end peace and love

Aufgrund unseres verpassten Fluges mussten wir uns anstatt den geplanten 5 Tagen lediglich mit 2 zufrieden geben. Kathmandu, die Hauptstadt Nepals war anfänglich nicht in unserer Reiseroute eingeplant. Da jedoch ein befreundetes Paar so davon schwärmte, haben wir einen Kurztrip geplant. Vorweg, eine Reise nach Nepal lohnt sich auf jeden Fall. Verglichen mit Indien geht es dort doch sehr viel zivilisierter zu und her. Die Menschen sind viel angenehmer und nicht mehr so aufdringlich. Durch die trockene Luft, befindet sich in Kathmandu sehr viel Staub. Relativ viele Menschen tragen dort deshalb einen Mundschutz. Auch uns ist aufgefallen, dass die Luft dort wesentlich dreckiger war. Nun jedoch zu den Positiven dingen. Wir haben im Hotel Shangri-La übernachtet. Dies befindet sich im Touristenviertel Tamel und ist klein aber fein. Ausserdem ist das essen dort sehr zu empfehlen. Bis jetzt haben wir dort das beste Frühstück erhalten und es war sogar im Preis inbegriffen. Da wir nur zwei Tage Zeit hatten, um die Stadt zu erkundigen, sind wir noch am gleichen Tag, die Boudha Stupa zum Sonnenuntergang besichtigen gegangen. Es handelt sich um eine der grössten Stupas weltweit. Diese wurde im 5 Jahrhundert gebaut. Wie wir erfahren haben, gibt es einen Buddhismus von Nepal und einen Buddhismus von Tibet. Die im oben abgebildeten Gebetsmühlen wurden von den Tibetern eingeführt. Darauf befinden sich Mantras. Mantras sind heilige Wörter, Silben oder Verse die spirituelle Kraft haben sollen. Diese müssen immer und immer wieder wiederholt werden. Um nicht sprechen zu müssen, dreht man einfach an diesen Gebetsmühlen. Eine Drehung gleicht also einem Mantra. Diese Mühlen befinden sich rund um die Stupa, weshalb die Buddhisten im Uhrzeigersinn laufen und immer wieder an den Mühlen drehen. Teilweise lautlos, teilweise mit Ton. Das ganze zu beobachten war auf jeden Fall eine sehr spannende Erfahrung. 


Am nächsten Tag sind wir dann zusammen mit einem deutschen Paar auf nach Bhaktapur. Dies ist ein kleiner Ort neben Kathmandu. Hier geht es noch sehr ursprünglich zu und her. Gelebt wird vor allem von der Landwirtschaft und von der Töpferkunst.  In den 30er Jahren wurde die Stadt durch ein starkes Erdbeben teilweise zerstört. Mittlerweile wurde jedoch der grösste Teil wieder instand gestellt und Bhaktapur präsentiert sich in neuem Glanz. Natürlich ist dafür Eintritt zu bezahlen. Glücklicherweise ist Luca (deutsches PaarI schon zwei Monate in Nepal herum gereist und war bereits einmal an diesem Ort. Er konnte uns deshalb viel über die Nepalies und das Leben dort erläutern.


Auch gibt es die Möglichkeit, im Stadtteil Tamel in einer Bar etwas zu trinken oder gar in einem der Clubs abzufeiern. Einige Bars bieten sogar Livemusik an - echt cool.  

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Kommentare: 4
  • #1

    Hanspeter Gass (Samstag, 14 März 2015 19:06)

    Toller Eintrag. Echt schade seid ihr nur 2 Tage geblieben. Pokhara wäre eine Reise wert gewesen. Schon der Weg dorthin.
    Aber wie ihr erwähnt, Kathmandu vereint ganz Nepal.

  • #2

    giraamor (Freitag, 27 März 2015 12:11)

    Hi Hampi

    Ja, das ist wirklich schade. Aber ein Grund, Nepal irgendwann ein zweites Mal zu besuchen und dann länger zu bleiben :-)

  • #3

    Giradeamor (Dienstag, 12 Mai 2015)

    Ein so schönes Land und wir waren erst vor kurzem dort. Nun ist vieles, was wir in Kathmandu gesehen haben, zerstört. In Bhaktapur beispielsweise waren sie während unseres Besuchs noch immer am Aufbau den letzten grossen Erdbebens in den 90er Jahren. Und nun hat die Natur erneut in Schutt und Asche verwandelt. Die Menschen dort haben es ohnehin nicht einfach. Wir wünschen allen Nepalesen viel Kraft und hoffen, dass sie von Aussen die nötige Unterstützung und Hilfe bekommen.

  • #4

    Hampi (Mittwoch, 20 Mai 2015)

    Wenn ich mich zurückbesinne als wir durch abgelegene Dörfer im Himalaya durchfuhren will ich mir nicht vorstellen wie deren Situation dort im Moment ist. In Kathmandu haben die Menschen immerhin noch irgend eine Hilfe, aber in den Bergdörfer.... hmmm :-(