Schweisstreibendes Mumbai

Von unserem gut herunter gekühlten Zugabteil der indischen ersten Klasse sind wir in einem kleineren Bahnhof in Mumbai angekommen. Bereits beim betreten der Plattform ist uns aufgefallen, dass es hier doch wesentlich heisser und schwüler war, als wir es  von Indien bisher kannten. Auf dem Weg zum Taxi ist dann der Schweiss nur so hinunter getropft. 

 

Natürlich ist auch Mumbai, ehemals Bombay, eine riesige Metropole. Verglichen mit Neu Delhi, wirkt sie jedoch wesentlich moderner. Das Stadtbild ist von Wolkenkratzern geprägt. Die grossen amerikanischen Fastfoodketten wie McDonalds, Pizzahut usw. sind hier alle vertreten. Natürlich herrscht auch hier Chaos, aber es wirkt irgendwie geordneter, so paradox es klingen mag. Und zum ersten Mal in Indien sehen wir das Meer. Leider ist auch hier der Abfall ein Problem. Wenn auch nicht so schlimm wie in anderen Städten, welche wir besucht haben, ist die Küste trotzdem voll mit Müll. Zudem fällt uns auf, dass sich hier Liebespaare getrauen, in der Öffentlichkeit ihre Zuneigung zu zeigen. So sehen wir immer wieder händchenhaltende und sich umarmende Paare. Soweit der erste Eindruck von Mumbai, welcher uns, mal abgesehen von der erdrückenden Hitze, ganz gut gefällt. 

 

Da wir hier fünf Tage verbringen, lassen wir uns Zeit und sehen uns die Wahrzeichen in Ruhe an. Mumbai hat vor allem kulinarisch viel zu bieten. Es gibt ausgezeichnete Restaurants, für welche man jedoch auch einen entsprechenden Preis bezahlt. Auch auf der Strasse gibt es leckeres Essen zu finden. Mit ein wenig Internetrecherche und Nachfrage bei den Locals erfährt man, wo es am besten schmeckt. 

 

Ebenfalls haben wir uns entschlossen, eine Tour durch das grosse Slum namens Dharvari in Mumbai zu buchen. Anfänglich hatten wir ein wenig Bedenken, ob dies richtig ist, da es sich hier um Menschen handelt, welche sehr wenig besitzen und es nicht einem Zoobesuch gleichen soll. Um so mehr waren wir erstaunt, als wir vor Ort waren. Die Menschen in diesem Slum, in welchem übrigens auch Szenen aus Slumdog Millionaire gedreht wurden, nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Mittlerweile haben sich diverse Geschäftssparten etabliert. So beschäftigen sich beispielsweise viele Bewohner mit dem Recycling von Plastik. Da der Prozess verschiedene Schritte erfordert, gibt es Personen, welche das Plastik von überall besorgen, welche, die es nach Farbe sortieren, andere wiederum zerkleinern es mittels Maschinen und dann gibt es noch diejenigen, welche es schmelzen und in Form bringen. Neben dem Recycling von Plastik werden ausserdem Ledersachen, Töpfe/Krüge, Kleider, Seifen und Esswaren hergestellt und ausserhalb verkauft. So hat jeder im Slum seine Aufgabe und erhält ein entsprechendes Gehalt..

 

Uns hat diese Tour auf jeden Fall sehr beeindruckt und die Agentur hat uns versichert, dass 80% der bezahlten Tourkosten den Slumbewohnern zugute kommt. Wir hoffen sehr, dass dies auch der Wahrheit entspricht. Dann nämlich, haben solche Touren auch wirklich einen Sinn. Auf Fotos haben wir bei dieser Tour bewusst verzichtet.

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Kommentare: 12
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