Start in Südamerika

Von den weit entfernten Osterinsel sind wir dann auf dem Festland im wahren Südamerika, nämlich in der Hauptstadt Chile's Santiago de Chile gelandet. Ich habe einmal gelesen, dass diese Stadt auch als die Schweiz Südamerika's bezeichnet wird. Grund dafür sind die wundervollen Anden, welche diese Stadt umgeben. Mit dem Cerro San Crisobal und dem Cerro Santa Lucia gibt es zwei Aussichtspunkte, von welchen man aus einen herrlichen Überblick der Stadt geniessen kann. Ausserdem haben wir in Santiago eine geniale Sache entdeckt, welche es praktisch in allen grösseren Südamerikanischen Städten gibt - die "Free Walking Touren". Man trifft sich irgendwo im Stadtzentrum, wo der Guide auf die Touristen warten. Die Touren werden meist in Englisch und Spanisch durchgeführt. Zusammen erkundet man dann die Stadt und erfährt zudem wertvolle Informationen und Tipps rund um die Stadt. Diese Touren dauern ca. 3 Stunden und sind wirklich kostenfrei. Jedoch hat der Guide nichts dagegen, wenn er am Ende ein Trinkgeld erhält. Wir hatten das Glück, eine kleine, aber feine Truppe bestehend aus Leuten von Spanien, Kolumbien, Venezuela, Brasilien und natürlich der Schweiz zu sein. Wir hatten uns alle so gut verstanden, dass wir uns alle die darauffolgenden Tage einige Male getroffen und zusammen was unternommen haben. Felipe, unser Guide, welcher ursprünglich aus Brasilien stammt, hat uns gar zu einem fantastischen Feijoada zu sich nach Hause eingeladen. Was gibt es besseres, als solche Bekanntschaften! Hier ein Foto unseren genialen Truppe. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für eine super Zeit in Santiago de Chile. 

Von Santiago sind wir dann in die nahe gelegene Küstenstadt Valparaiso mit dem Bus gereist. Valparaiso ist für seine bunten Häuser und die vielen Graffitis bekannt. Bei schönem Wetter kann auch die Nachbarstadt Vina del Mar besucht werden. Ausser im Meer baden, kann man dort aber nicht viel mehr. Da das Wetter mittelmässig war, haben wir dies ausgelassen. Valparaiso selbst hat man in zwei Tagen mehr als gesehen. Da wir Richtung Norden mussten und es auf chilenischer Seite nicht viel zu sehen gibt, haben wir uns entschieden einen Abstecher über die Grenze nach Argentinien zu machen. Wir haben dort die Weinregionen Mendoza und Salta besucht, aber mehr dazu im Blogbeitrag Argentinien. Der letzte Ort in Chile, welchen wir besuchten heisst San Pedro de Atacama und befindet sich in der Atacama-Wüste ganz im Norden Chiles. Diese Wüste soll die trockenste auf der ganzen Welt sein. Um ehrlich zu sein, würde ich diesen Ort nicht wieder besuchen. Irgendwie hat uns diese Wüste so gar nicht fasziniert. Wir haben versucht ein Auto zu mieten um die Wüste selbst ein wenig zu erkunden. Leider war der einzige Autovermieter total ausgebucht. Am letzten Tag hatten wir uns dann einen Teueren Camper geleistet und wollten die "Piedras Rojas; rote Steine" besuchen. Nachdem wir rund zwei Stunden durch die karge Wüstenlandschaft gefahren sind hiess es dann Stopp. Die Polizei versperrte den Weg. Grund war ein Vulkanausbruch in der Nähe, weshalb sämtliche Strassen gesperrt wurden. Wir hatten also einen teueren Camper und konnten praktisch nichts damit anfangen, da wir den Rest bereits gesehen haben. Also sind wir wieder zurück nach San Pedro, haben das Auto vollgetankt und wieder zurück gegeben. Manchmal klappt's einfach nicht, wie man sich das so vorgestellt hat. Die Natur hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Natur ist jedoch auch der Grund, weshalb sich gerade während unserer Anwesenheit etwas Spezielles ereignete. Das Wetterphänomen El Nino hat die sonst so trockene und karge Wüste in ein Blumenmeer verwandet. Dies geschieht angeblich nur alle 5 bis 7 Jahre, da es ansonsten kaum Regnet. So ausgeprägt wie im Oktober 2015 war es das letzte Mal aber vor 18 Jahren. Hier ein Foto aus 20 Minuten.

Da diese Region jedoch mehrere hundert Kilometer südlich liegt, war es uns nicht möglich, den Blumen einen Besuch abzustatten. Wir mussten ja weiter Richtung Norden. Das haben wir dann auch nach einigen Tagen gemacht. Richtung Norden über die Grenze Boliviens. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Dorote Piusomy (Montag, 04 September 2017 22:24)

    Reterat conungozinu drateringalon?!