Trendiges San Francisco 

San Francisco war in unserer Reiseroute definitiv nicht eingeplant. In Nordamerika wollten wir eigentlich nur die Inseln Hawaii's besuchen, mehr nicht. Da wir jedoch feststellten, dass der Weg nach Südamerika über die Südsee zu teuer wird, blieb nur noch Los Angeles oder San Francisco übrig. Da ich (Ben) schon mal in L..A. war und es mir nicht wahnsinnig gefallen hat und nebst den vielen besuchten Orten in den USA San Francisco definitiv auf der To Do Liste stand, war die Wahl mehr als klar. Und ich kann schon jetzt verraten, wir haben es keinesfalls bereut. San Francisco ist eine extrem vielseitige Stadt. Es gibt so viel zu erleben und zu sehen. Die wohl bekanntesten Wahrzeichen sind die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Natürlich haben wir Beiden einen Besuch abgestattet. Keine Ahnung weshalb, aber die Golden Gate Bridge hat mich schon als Kind fasziniert und als ich dann endlich davor stand war ich keines falls enttäuscht. Gebaut wurde sie in den 30er Jahren, sie misst eine länge von ca. 2,7 Kilometern und ist 67 Meter hoch. Was vielleicht nicht alle wissen, die Brücke hätte eigeltich in Grau gestrichen werden sollen. Bei der Organen Farbe handelt es sich um eigentlich um einen Rostanstrich. Diese Farbe hat den Bewohnern jedoch so gut gefallen, dass man sich dazu entschlossen hat, dies so beizubehalten. Leider ist die bekannte Hängebrücke jedoch auch ein Ort, an welchem sich jährlich viele Menschen das Leben nehmen. Da nützen auch die an diversen Stellen angebrachten Nottelefone mit der Aufschrift "Es gibt Hoffnung, rufe an" nichts. Eine sehr spannende Geschichte fand ich den Hintergrund zum "Half Way To Hell Club". Während des Baues der Brücke sind viele Männer in den Tod (Way to Hell) gestürzt. Deshalb hat man beschlossen, Netzte unter der Brücke anzubringen. Diejenigen Arbeiter, welche gestürzt sind, jedoch vom Netzt aufgefangen wurden, sind Mitglieder eines besonderen Clubs, nämlich dem"Half Way to Hell". Der Club zählt insgesamt 19 Mitglieder. 

 

Nun aber genug von der Brücke. Da die Stadt riesig ist und es viel zu besichtigen gibt, haben wir uns entschlossen ein Ticket für die bekannten Hop on - Hop off Busse zu kaufen. Die sind nicht ganz günstig, jedoch wirklich praktisch um in kurzer Zeit möglichst viel zu sehen. Ausserdem haben wir den Taxiservice Huber für uns entdeckt. Wer schon mal in San Francisco war, der weiss, dass es sehr mühsam ist, zu Fuss von A nach B zu gelangen. Durch die vielen Hügel und das ständige auf und ab ist man nach relativ kurzer Zeit erschöpft. Die Taxis selbst sind verhältnissmässig teuer, weshalb die meisten Huber benützten. Entsprechend gibt es auch viele Fahrer. Wer den Service nicht kennt, per App auf dem Handy wählt man sich ein, gibt an wo man sich gerade befindet und wo man hin möchte und wieviele Personen das mitfahren. E Voila, Huber schickt der den am nahe gelegensten Fahrer direkt zu dir. Dies dauerte im Schnitt rund 2 Minuten. Bei den Fahrern selbst handelt es sich um normale Zivilpersonen, die ein Auto und ein Handy besitzen. Mehr braucht es dazu nicht. Es gibt die Möglichkeit im "Pool" mit anderen mitzufahren, was natürlich günstiger ist oder aber alleine exklusiv zu fahren. Die Fahrten haben uns im Schnitt rund 7 Dollar gekostet. Wirklich eine gute Sache und nur zu empfehlen. Klappt perfekt. 

 

Natürlich haben wir all die Sehenswürdigkeiten wie Fisherman's Wharft mit den Seelöwen, die Painted Ladies (Häuser aus der Serie Fullhouse), Chinatown, Lombard Street (kurvigste Strasse der Welt), Fahrt mit den berühmten Cablecars und vieles mehr besucht. Aber auch ansonsten passiert auf den Strassen von San Francisco vieles und langweilig wird es bestimmt nie. Ob Musiker, Künstler oder sonst schräge Vögel, die irgendwas lustiges anstellen, San Francisco ist super. 

 

Da wir gerne Wein trinken, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, dass bekannte Weinanbaugebiet Napa Valley, welches sich in der Nähe befindet, zu besuchen. Wir haben eine nicht ganz günstige Tagestour gebucht und insgesamt 4 Weinbauern besucht. Es werden vor allem Cabernet Sauvignon und Chardonnay angebaut und produziert. Grundsätzlich war der Tag spannend und wir konnten viele Weine probieren und haben einiges dazu gelernt. Verglichen mit der Tour in Argentinien muss man aber deutlich sagen, die Amerikaner können definitiv noch viel dazu Lernern. Mehr dazu im Argentinienblog. 

 

Abschliessend können wir sagen, das uns San Francisco äusserst gut gefallen hat und wir jederzeit wieder kommen würden. Definitiv eine Reise wert. 

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